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Harte Niederlage gegen Tabellennachbarn

Nachdem wir schon am Donnerstag gegen einen Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte deutlich verloren haben, waren wir gegen Birumut Ulm schon beinahe gezwungen, etwas zu holen. Aber wenn es läuft, dann läuft es, auch wenn es sich dabei, Entschuldigung, um die Scheiße am Fuß handelt.

Wie in unserer Situation nicht anders zu erwarten, ging die wiedermal veränderter Startelf mit leichter Nervosität auf die Wiese am Ulmer Kuhberg. Die Gastgeber gingen von Beginn an selbstbewusster und aggressiver zu Werke. Sie setzten unserer Defensive ganz schön zu und erspielten sich mehrere Gelegenheiten, die sie teilweise auch aus kurzer Distanz vergaben.

Gerade in eine Phase, als wir die ersten Angriffe irgendwie überstanden und uns stabilisiert hatten, fiel das Gegentor. Da waren 25 Minuten gespielt. Einen Angriff über unsere rechte Seite hatten wir eigentlich schon geklärt. Wir hatten den Ball am Fuß und versuchten ihn einmal, zweimal hinten raus zu schlagen. Aber beide Versuche blieben hängen. Schlimmer noch, der zweite Ball landete vor Ulm Spielmacher. Und der sägte den Ball von unserer rechten Strafraumecke mal sowas von unhaltbar in den Winkel.

Ein harter Schlag in unserer Situation. Aber stattdessen weckte er uns ein bisschen auf. Das Comeback von Michael Kraus tat uns in der Zentrale richtig gut. Zusammen mit Noah Strohmaier und Felix Nüßle spielten wir zunehmend ruhiger mit dem Ball und einige gute Angriffe nach vorn. Bei einem solchen Angriff wurde Jo Rau mit einem Foul gestoppt.

Philipp Gold zog den Freistoß perfekt auf den langen Pfosten. Denis Krüger schraubte sich vor dem Torwart hoch und auch wenn er den Ball nicht berührte, irritierte er den Schlussmann so sehr, das der Ball ins Tor flog.

Das Spiel war fortan in beide Richtungen offen. Aber die größte Chance hatten wir. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff. Wieder war es ein Freistoß, getreten diesmal von Dominik Dirr. Der Ball segelte durch den Strafraum und Philipp Gold nahm ihn 5 Meter vor dem Tor perfekt an. Leider war er dann aber schon so nah am Torwart, dass er den Ball nicht mehr vorbei brachte.

Nach der Halbzeit lief das Spiel erstmal ähnlich weiter, auch wenn die Gastgeber das Spielgeschehen wieder mehr an sich rissen. Es dauerte bis zur 70 Minute, bis die Welt dann zusammen brach. Und wieder hatten wir den Ball eigentlich schon gesichert und wieder bekamen wir das Leder nicht hinten raus. Diesmal haute der Spielmacher den geblockten Ball aus 16 Meter flach ins lange Eck.

Und es kam noch dicker. Zwei Minuten später spielte der Ball zwischen unseren Innenverteidigern Flipper. Beide wollten einen langen Ball klären und schossen sich dabei gegenseitig an. Nutznießer war der Mittelstürmer der Ulmer, der den Ball aus 16 Metern neben den Pfosten setzte.

Daraufhin war das Spiel für uns eigentlich gelaufen. Nach vorne brachten wir nicht mehr viel zustande und hinten schafften wir es den Laden dann doch wieder dicht zu machen.

Zum Ende des Spiels bleibt nur festzustellen, dass es nach einem guten Start langsam echt dämmrig wird und höchste Zeit mal wieder was zu holen.

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