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Klare Angelegenheit gegen den SV Offenhausen

Nach dem Gastspiel bei der drittplatzierten TSG Söflingen letzte Woche, war an diesem Wochenende der Tabellenzweite aus Offenhausen zu Gast bei uns. Dass es trotz einer erneut ansprechenden Leistung nichts zu holen gab, lag vor allem am beeindruckenden Auftritt der Gäste.

Nach dem starken Spiel am vergangenen Wochenende, waren wir wieder hochmotiviert, diesmal einem der „Vorderen“ ein Punkt abzuluchsen. So entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, das ausgeglichen hin und her wogte.

Die erste Chance im Spiel hatten sogar wir. Und fast ein Déjà-vu zur letzten Woche. Einen Schuss aus der Distanz konnte der Gästetorwart nicht festhalten und ließ ihn in den Fünfmeterraum klatschen. Leider schalteten die Verteidiger der Gäste schneller und konnten den Ball klären.

In der Folge erspielte sich der SV Offenhausen mit seiner spielerischen Klasse die Platzhoheit und wir setzen alles daran, die Herrschaft über unseren Strafraum zu behalten. Das gelang uns ausgesprochen gut. Außer einem Kopfball an den Pfosten nach einem Eckball brachten die Gäste unser Gehäuse nicht in Gefahr.

Wir selbst waren allerdings meist auch nur Zaungäste am gegnerischen Strafraum. Einige vielversprechende Konter vertändelten wir meist schon im Ansatz oder wir fanden im entscheidenden Moment nicht die richtige Anspielstation.  So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabine.

Dass uns dieses Ergebnis deutlich mehr Körner abverlangt hat, offenbarte sich bald nach der Halbzeit. Der 0:1 Rückstand war zwar ein ausgesprochenes Eiertor; wir klärten einen Eckball zu kurz und auch noch vor die Füße eines Gegners. Dessen wilder Schuss prallte von Felix Nüssle einem anderen Offenhausener vor die Füße. Für diesen war es dann aus 11 Metern nicht mehr schwer, den Ball ins Gehäuse zu schieben. Unglücklich und vermeidbar.

Dann aber offenbarten sich in unseren Reihen immer größere Lücken. Die Außenspieler rückten nicht mehr weit genug ein, die Stürmer hatten nicht mehr die Kraft, mit nach hinten zu arbeiten, die Abwehr stand zu tief und das Mittelfeld hatte keine Chance mehr, die immer größer werdenden Lücken zu schließen. Auch unsere Entlastungsangriffe wurden immer früher erstickt. Zudem agierten die Gäste mit der Führung im Rücken noch abgeklärter.

Nach einem sehenswerten Angriff über unsere linke Seite fiel dann das 0:2. Nach einem tiefen Pass hinter unsere Abwehr brach Offenhausens Außenspieler bis zur Grundlinie durch und schaffte es, den Ball flach vor das Tor zu spielen, wo der Stürmer nur noch einnetzen musste.

Mit zunehmender Spieldauer gelang es uns wieder besser, die Gäste von unserem Tor fern zu halten. Erst als wir in den letzten 10 Minuten aufmachten und noch einmal mehr nach vorn riskierten, mussten wir das dritte und kurz vor dem Ende auch noch das vierte Gegentor hinnehmen. Diese wären allerdings beide vermeidbar gewesen.

In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, das hohe Tempo einer Spitzenmannschaft mitzugehen, die Räume eng zu halten und dabei auch eigene Nadelstiche zu setzen. Die zweite Hälfte hat dann deutlich offenbart, dass wir als Mannschaft und in Teilen, noch nicht fit genug sind, ein so hohes Tempo über zwei Halbzeiten zu gehen. Daran werden wir arbeiten und dann am nächsten Wochenende den ersten Dreier nach der Winterpause einfahren.

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